Übernahme der Nudelwerkstatt «La Martina» und Neubau mit Wohnangeboten und Hausdienst.

Laufendes Projekt

Ab Januar 2017 übernehmen wir die Nudelwerkstatt «La Martina» von Peter Gschwend in Wetzikon. Mit dem KORN.HAUS-Neubau planen wir, die Nudelwerkstatt im Herbst 2017 nach Dussnang zu zügeln und sie in den Neubau zu integrieren. Diesen möchten wir ausserdem für Wohnungen und den Hausdienst nutzen. Dafür sind wir auf Ihre Spenden angewiesen.

Sie fragen sich, warum wir einen Neubau brauchen? Der wirtschaftliche Druck seitens IV und Sozialamt steigt. Ebenso der Preisdruck im Lebensmittelbereich. Das Verhältnis unserer Einnahmen und Ausgaben ist unbefriedigend. Um uns etablieren und sanieren zu können, erfordert es dringend einer Optimierung und Weiterentwicklung in Qualität, Marketing und Vertrieb.

Mehr Einnahmen durch die Nudelwerkstatt

Durch die Übernahme der Nudelwerkstatt werden wir zusätzliche qualitativ hochwertige Produkte verkaufen. Wir erwarten einen Jahresumsatz von gegen 1 Mio. Franken. Die Nudelwerkstatt besteht aus einem funktionsfähigen Maschinenpark, den wir übernehmen können. Es wird mit alt-bewährten Maschinen auf schonende Art und Weise gearbeitet. Diese Produktionsweise erfordert einen grossen Anteil an manueller Arbeit. Geplant ist, dass wir Lehrstellen «Berufliche Massnahmen/IV» und geschützte Arbeitsplätze anbieten können (total max. 4 berufliche Massnahmen und/oder Arbeitsplätze für Menschen mit einer IV-Rente). Zudem sind 3 Mitarbeitende in der Produktion vorgesehen. Mit dem jetzigen Eigentümer, Peter Gschwend, haben wir vereinbart, dass wir alle Verkaufskanäle übernehmen dürfen, dass er uns sein Know-how für die Produktion weitergibt und uns begleitet, bis wir «sattelfest» sind. Ein wichtiger Punkt ist, dass wir ein wesentliches Synergiepotential mit unseren bestehenden Betrieben sehen. So kann die Gastronomie Füllungen für Tortellini und Ravioli sowie Pestos usw. herstellen. Unsere Logistik kann etikettieren, ausliefern und versenden.
Unsere Backwaren und die Teigwaren sowie weitere KORN.HAUS-Produkte könnten wir im Neubau in einem Laden verkaufen. Das Brotfenster würden wir dann schliessen und als Mühlenraum neu nutzen.

Kostensenkung durch eigene Wohninfrastruktur

Das KORN.HAUS betreibt zurzeit drei Wohngruppen und bietet zudem zwei Zimmer im Hauptgebäude für Bewohner/-innen mit höherer Selbständigkeit. Ausserdem mieten wir in einem Einfamilienhaus das Dachgeschoss mit zwei Zimmern und einer Küche.

Die Wohnungen sind nun über die Schwalbenstrasse und Buchfinkenstrasse verteilt und bis zu 700m voneinander entfernt. Im Neubau wären die Wohngruppen alle unter einem Dach und örtlich näher beisammen. Der Austausch im Team würde verbessert und eventuell könnten so auch Kosten in der Betreuung gespart werden.

So soll der Neubau genutzt werden

Geplant sind im Neubau 2 Wohneinheiten für je 5-6 Bewohner/-innen sowie 1 oder 2 Studios für Bewohner/-innen mit hoher Selbständigkeit. Die Wohneinheiten und Studios sollen so gebaut werden, dass sie bei fehlendem Eigenbedarf ohne grosse bauliche Massnahmen fremdvermietet werden können.

Die jetzt noch bewohnten Wohnungen würden wir verkaufen und den Verkaufserlös als Finanzierungsanteil vom Neubau verwenden. Mit den gemieteten Zimmern im Einfamilienhaus besteht auch immer das Risiko, dass die Liegenschaft aus irgendeinem Grund nicht mehr zur Verfügung steht. Dies würde bei einem Eigenbau wegfallen. Den Mietvertrag würden wir kündigen und die zwei Zimmer im Hauptgebäude einer anderen Nutzung zuführen.

Dem Kauf der Landparzelle steht nichts im Wege.

Die Landparzelle auf welcher der Neubau realisiert werden soll, liegt unmittelbar neben unserer Parzelle der aktuellen Wohnung 1, sie ist voll erschlossen und befindet sich in der Dorfzone. Die Dorfzone lässt eine gemischte Nutzung (Wohnen und Gewerbe) zu. Mit dem jetzigen Eigentümer sind wir handelseinig. Der Nachbar in östlicher Richtung ist bereit, uns ein Durchfahrtsrecht auf seiner Privatstrasse zu gewähren. Somit ist auch die Erschliessung der Parzelle für die An- und Ablieferung sehr gut gelöst. Die Nutzung der Gemeinschaftsräume und Nebenräume (Büro/Besprechungen) kann optimiert und Synergien genutzt werden. Mit der Realisierung des Neubaus wird die Attraktivität des Wohnangebots klar gesteigert und der interne Austausch verbessert. Mit einem Energiekonzept, das den ökologischen Grundprinzipien vom KORN.HAUS entspricht, kann Rechnung getragen werden

Hausdienst: Weniger Aufwand durch bessere Infrastruktur

Unser Hausdienst hat zurzeit seine Werkstatt in einem gedeckten Provisorium. Die Geräte und Maschinen sind auf mehrere Räume verteilt. Auch das Mobiliar für das Wohnen, die Marktzelte, die mobilen Kühlgeräte und vieles mehr müssen an verschiedenen Orten gelagert werden, was unnötigen Aufwand mit sich bringt. Geplant sind eine Werkstatt und ein zentrales Lager. So könnte auch das Holzlager der Schreinerei in den Neubau integriert werden und die Mietkosten für das aktuelle Aussenlager würden entfallen.

Alle Vorteile auf einen Blick

Durch den Neubau würde das KORN.HAUS als Produktionsbetrieb und als Marke gestärkt. Wir gewinnen an Attraktivität als Ausbildungsbetrieb und als Betrieb für geschützte Arbeitsplätze. Die Logistikkosten werden gesenkt. KORN.HAUS-Betriebe, welche zurzeit noch nicht vollständig ausgelastet sind, aber trotzdem Personalkosten verursachen, werden durch die Übernahme der Nudelwerkstatt ausgelastet und somit werden Kosten gespart. Die Verwaltung der zusätzlichen Aufwände kann mit dem bestehenden Personal erledigt werden. Nebst logistischen Vereinfachungen stehen uns ausserdem auch mehr Autoparkplätze zur Verfügung.

Zeitplan

Aktuell laufen die Vorarbeiten für die Baueingabe und wenn alles klappt werden wir im Herbst 2016 mit den Bauarbeiten beginnen, welche bis Herbst 2017 abgeschlossen sein sollen. Anschliessend erfolgen der Umzug und der Start mit der Nudelwerkstatt mit Nudeln-, Pesto- und Antipasti-Produktion. 

Vielen Dank für Ihre Spende

Damit dieses Bauprojekt realisiert werden kann, benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung. Gerne stellen wir Ihnen das Bauprojekt auch persönlich vor.
Für detaillierte Projektinformationen wenden Sie sich bitte an unser Team der Mittelbeschaffung, Irene Schwarz, Vizepräsidentin KORN.HAUS / Ressort Soziales, oder an Maurizio Ciardo, Vorsitzender der Geschäftsleitung.

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